Bild: Wetterfahne

Andreasgemeinde Kiel-Wellingdorf

Aktuelle Meldungen


Es geht wieder los!

Die Landesregierung hat am ersten Mai-Wochenende beschlossen, daß ab dem 4. Mai auch Gottesdienste wieder stattfinden dürfen, wenn dabei gewisse Mindest-Standards für Hygiene und Abstände eingehalten werden.

Der Kirchengemeinderat hat sich auf seiner Sitzung am 5.Mai entsprechend der Handlungsempfehlungen der Nordkirche auf folgendes verständigt:

Abstands- und Sitzregeln, Allgemeines:
Es muss ein Abstand von 2 m in jede Richtung zwischen den einzelnen Personen eingehalten werden. (Mitglieder eines Haushaltes sind davon ausgenommen.) Für die Andreaskirche heißt das: Es darf nur jede zweite Reihe besetzt werden. Zwischen den Teilnehmenden müssen mindestens 3 Stühle frei bleiben. Zur Kennzeichnung behalten die zur Verfügung stehenden Plätze das Sitzkissen, die anderen Kissen werden entfernt. Die maximale Besucherzahl in der Andreaskirche beträgt 36 Besucher.
Beim Einlass erfolgt keine feste Platzzuordnung, in den einzelnen Reihen sind aber, ausgehend vom Mittelgang, zunächst die Außenplätze zu besetzen.
Erstmal gibt es kein Abendmahl.
Es findet erstmal kein Kindergottesdienst statt.
Der Kirchenkaffee entfällt bis auf weiteres.

Ansagen / Hinweise:
Es wird mit einem Schild an der Kirchentüre und einer Ansage darauf hingewiesen, dass eine Teilnahme am Gottesdienst bei Krankheitssymptomen oder bei Kontakten mit einem an Covid-19 Erkankten innerhalb der letzten 14 Tage nicht erfolgen soll.

Die Gottesdienstbesucher werden darauf hingewiesen, dass sie sich entsprechend der staatlichen Regeln des Kontaktverbots nach Ende des Gottesdienstes nicht vor der Kirche in Gruppen versammeln dürfen.

Während des Gottesdienstes sollen die Besucher*innen Mund-Nasen-Bedeckungen tragen.
Die Pastorin führt die Anwesenheitsliste mit Adresse und Telefonnummer. Die Listen werden nach 6 Wochen vernichtet.
Die Dauer des GD wird auf ca. 45 Minuten begrenzt.
Es erfolgt nur eine Lesung (Epistel oder Evangelium).
Vorerst darf es keinen Gemeindegesang geben.
Die Liturgie im Gottesdienst wird nur gesprochen.
Das Verlassen der Kirche erfolgt reihenweise, beginnend mit der hintersten Reihe.
Die Regelung wird im Gottesdienst angesagt.

Abendmahl findet bis auf weiteres nicht statt.
Der Kindergottesdienst muß ebenfalls ausfallen.

Himmelfahrt und Pfingstmontag wird kein Gottesdienst in der Region stattfinden, sondern einzeln in den Kirchengemeinden gefeiert werden.
Auch das Stadtteilfest (und damit unser Open-Air-Gottesdienst) wird in diesem Jahr nicht stattfinden.

Alle weiteren Gruppen-Aktivitäten dürfen bis auf weiteres nicht stattfinden.

Bei den Pfadfindern fallen das Pfingst- und das Sommerlager aus. Dafür werden die Pfadfinderleiter ersatzweise versuchen, in den Ferien ein Sommerprogramm vor Ort hier in Wellingdorf anzubieten.


Sommerputz

am Sonnabend, dem 15.8.2020
Der Frühjahrsputz ist wie so vieles in der Coronazeit ausgefallen. Aber der Staub eines Jahres sitzt noch in den Ecken im Gemeindehaus und in der Kirche. Deshalb laden wir noch einmal ein, beim Putzen mitzuhelfen. Damit wir uns dabei nicht zu nahe kommen, wollen wir in zwei Schichten putzen. Die erste Gruppe beginnt wie gewohnt um 9.00 Uhr und beendet ihren Einsatz mit einem Mittagessen um 12.30 Uhr. Die zweite Schicht beginnt mit dem Mittagessen um 12.30 Uhr und putzt bis um 16.30 Uhr. Kirche und Gemeindehaus sind groß - wir hoffen auf viele Helfer am Sonnabend, dem 15.8.2020.

Hans Wagner und Ute Rosenau

Altkleidersammlung für Bethel

Anfang September findet die nächste Altkleidersammlung für Bethel statt. In der Woche vom 8. – 12.9.2019 (Dienstag – Samstag) können in der Zeit von 9:00 bis 11:30 Uhr Kleidung und Schuhe im Gemeindehaus der Andreas-Kirchengemeinde in der Wischhofstr. 69 abgegeben werden.
Hans Wagner


Raum für Kindertagespflege

Bild: Angelika Hansen Im Jugendraum der Andreaskirchengemeinde habe ich in den vergangenen 14 Jahren bis zu 5 Kinder betreut. Nun gehe ich in den Ruhestand. Die Andreas-Kirchengemeinde ist interessiert an einer Nachfolgeregelung. Der eingezäunte Kirchengemeindegarten kann mit einem Sandkasten mit genutzt werden. Interessierte melden sich bitte bei Pn. M. Laudan, 0431 722709 oder bei Angelika Hansen Tel. 0431/72 58 68


In der heilenden Gegenwart Gottes

ein besonderer Gottesdienst am 27.9.20, um 17.00 Uhr
Dieser Gottesdienst findet zum dritten Mal in unserer Kirche statt. Im September werden wir das Thema der Furcht und der Liebe betrachten. Im 1. Johannesbrief lesen wir dazu: „Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus“ (1.Jo. 4,18). Vollkommene Liebe kann nur Gott schenken. Wir Menschen sind dazu nicht fähig. Wir kommen an unsere Grenzen und bleiben ande- ren etwas schuldig. Wir leiden unter Enttäuschungen und Verletzungen. Wie kom- men wir damit zurecht, so dass nicht der Mangel und die Sehnsucht unser Leben bestimmen? Wie können Verletzungen heilen? Welche Hilfen gibt es, dass Freiheit, Liebe und Lebendigkeit in unser Leben einkehren? Darauf suchen wir Antworten in diesem Gottesdienst. Wir suchen Impulse aus Gottes Wort, über das wir nachden- ken. Und wir bieten die Möglichkeit, innere Verletzungen oder die Sorgen durch Krankheit vor Gott zu bringen.
Wir haben es nicht in der Hand, wie Gottes Heil wirkt in unserem Leben. Aber vor Gott dürfen wir ehrlich werden, denn Gott liebt uns so wie wir sind. Wir können uns und Gott unsere Angst und die dunklen Seiten von uns eingestehen. Wir dürfen si- cher sein, dass Gott unsere Klagen und Bitten hört. Wir erwarten von ihm Hilfe und Veränderung. Und nicht zuletzt können wir mit dem Segen Gottes in unseren Alltag zurückkehren. So kann dieser Gottesdienst zu einer heilsamen Atempause werden in unserem Leben.
Wir wollen diesen besonderen Gottesdienst am 27.9.20 um 17.00 Uhr in der An- dreaskirche feiern. Der Gottesdienst wird von einem Team von Ärzten, Therapeuten und engagierten Laien aus anderen Berufen sowie unserer Pastorin vorbereitet und geleitet. Wir laden Sie herzlich ein, nach der heilenden Gegenwart Gottes zu fragen und die Möglichkeit der Segnung in Anspruch zu nehmen.
Pn. M. Laudan & Team


Kirchdach- und Turmsanierung

Das Ende der Baumaßnahmen ist in Sicht. Wir sind dankbar, dass alle Arbeiten gut und sicher ausgeführt werden konnten und niemand zu Schaden gekommen ist. Das ist das Wichtigste und wir danken Gott dafür.

Wir freuen uns, dass nach etlichen Jahren der detaillierten Planung die Sanierungsmaßnahme in großen Teilen wie erwartet durchgeführt wurde. Auch das ist nicht selbstverständlich bei einer so großen Baumaßnahme. Der Turm sollte in den nächsten Jahrzehnten dem Wetter gut standhalten. Das nun besser wärmegedämmte Dach wird hoffentlich einiges an Energie einsparen helfen. Das ist für den Haushalt der Kirchengemeinde gut und ist ein verantwortungsvoller Umgang mit den Ressourcen unserer Erde. Wir danken dem Kirchenkreis Altholtein für die finanzielle Unterstützung für die Wärmedämmung.

Bild: Innenansicht der Kirche

Nun kommt allerdings noch eine Erkenntnis, die uns überrascht hat. Unsere Kirche ist ähnlich wie ein Faltpavillon aufgebaut. Das Dach wird von blau angestrichenen Betonpfeilern getragen, die Sie im Inneren der Kirche gut sehen können. Die Wände zwischen den tragenden Pfeilern sind ausgemauert und haben zur Straßenseite Fenster. Der Beton unterliegt zur Straßenseite der Witterung. Genauso wie bei vielen unserer Autobahnbrücken muss in absehbarer Zeit der Beton saniert werden. Das Stahlgeflecht, das zur Verstärkung im Beton verbaut ist, fängt durch die Luftfeuchtigkeit, die durch die Fassade und die äußerste Schicht des Betons kriecht, an zu rosten. Dies passiert, wenn der Stahlt zu nah an der Oberfläche des Betons liegt wie das bei uns der Fall ist. Man sollte das sanieren, bevor der Rost den Stahl zersetzt und brüchig macht. Das ist die Aufgabe, die wir in den nächsten Jahren in Angriff nehmen müssen.

Doch erstmal schließen wir die jetzige Baumaßnahme ab und sind gespannt, wie die Endabrechnung ausfallen wird. Im Giebelbereich haben wir die Betonsanierung schon mit gemacht und dafür im unteren Fassadenbereich einige Arbeiten zurückgestellt. Die können wir auch später noch ohne großes Gerüst nachholen. Wir danken dem Andreasverein, dass er mit 10.000 Euro diese zusätzlichen Arbeiten am Beton im Giebelbereich fördert. Wie gut, dass wir einen Förderverein haben! Das haben wir bei dieser plötzlichen Überraschung wieder festgestellt.

Unser Spendenbarometer ist in den letzten Monaten kräftig gestiegen und steht jetzt Anfang Februar bei 29.700 €. Herzlichen Dank allen, die dazu beigetragen haben! Das ist eine so große Ermutigung! Die Kirche wird im (Welling-)Dorf bleiben, wenn es Menschen gibt, denen das ein Anliegen ist. Sie zeigen uns, dass diese Menschen in unserer Gemeinde und in unserem Stadtteil zu finden sind! Ich bin berührt von großen Spenden und auch von kleineren Beträgen, von denen ich weiß, dass sie eine große Spende für den Geber bedeuten! Für den Rest vertrauen wir Gott und Ihnen, dass wir bis zum Jahresende die Zielmarke von 52.000 Euro erreicht haben werden.

Die Finanzierung der Gehälter unserer Mitarbeiter, der Aufwendungen für unsere Gebäude sowie für die laufende Gemeindearbeit erfolgt zum einen durch Kirchensteuern, wäre aber ohne Kollekten, Spenden und Kirchgeldgaben nicht möglich, für die wir Ihnen herzlich danken! Für die Kirchenmusik wurden 3.547 EUR gesammelt, für die Pfadfinder 2.754 EUR und eine Großspende von 1.500 EUR, für die Glocke auf dem Ostfriedhof 569 EUR, für die Seniorenarbeit 940 EUR, für den Altarschmuck 443 EUR, für den Gemeindebrief 89 EUR sowie 2.222 EUR für die Gemeindearbeit im Allgemeinen. Die Kollekten für die Aktion Brot für die Welt betrugen zu Erntedank, am 1. Advent und an Heilig Abend zusammen 988 EUR. Für unsere Missionare Hanna und Lukas Bröker wurden 909 EUR und für Gabi Lagemann 30 EUR gesammelt. Dem Andreasverein wurden 3.246 EUR gespendet. Und für den Kirchtum und das Kirchendach kamen im Jahr 2019 20.100 EUR an Spenden und Kollekten zusammen (8.200 EUR von unseren Sponsoren und 11.900 EUR Spenden und Kollekten aus der Gemeinde)!

Vielen Dank für Ihre Großzügigkeit im vergangenen Jahr. Mögen Sie erfahren, dass Gott seinen Segen denen verheißen hat, die sich für Ihn einsetzen.
Pn. Margret Laudan & KGR




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