Bild: Wetterfahne

Andreasgemeinde Kiel-Wellingdorf

Nachruf



Heike „Mudder Laß“ Weirowski
Ein Leben in und für Ellerbek-Wellingdorf

(22.9. 1945 – 23.5.2009)

Groß waren die Bestürzung und die Trauer, als unsere liebe Küsterin Heike Weirowski ganz plötzlich und unvermutet verstarb! Am Freitag, dem 22. Mai, war Heike noch bei einem befreundeten Ehepaar eingeladen. Sie ging ein wenig früher, weil ihr nicht so gut war. Niemand hätte ahnen können, dass sie wenige Stunden später sterben würde. Niemand konnte es fassen, dass es so schnell mit ihr zuende ging.
Heike war der gute Geist unserer Gemeinde. Jedem schenkte sie erst einmal ein Lächeln, wenn er in die Andreaskirche hineinkam. Sie hatte es im Leben nicht immer leicht. Aber was sie ausstrahlte, waren Herzlichkeit, Zuwendung, Gottvertrauen, Warmherzigkeit, Anteilnahme. Treu und zuverlässig war sie immer mit im Zentrum der Gemeinde.
Bei der Trauerfeier und dem Abschied war noch einmal zu spüren, wieviele Menschen sich mit ihr verbunden fühlten und wieviele Freunde sie hatte. Viele kannten sie schon lange.
Denn Heike war in Ellerbek-Wellingdorf schon groß geworden und hier konfirmiert worden. Drei Kinder sind ihr in erster Ehe mit ihrem langjährigen Mann Eberhard Laß geschenkt worden: Christian, Henning und Katharina Laß. Liebevoll haben sich die drei bemüht, alles so zu gestalten, wie ihre Mutter es gemocht hätte. Ihr Grab liegt an einem Seiteneingang des Ostfriedhofs unter einer großen Birke. Denn, so die Kinder, so begrüßt sie einen gleich, wenn man hineinkommt; so, wie sie einen in der Kirche immer begrüßt hat.
Seit 1996 war Heike als Küsterin für unsere Gemeinde tätig; aber sie war unserer Gemeinde schon sehr viel länger und sehr innig verbunden. Sei es nun im Chor oder im Hauskreis oder im Gottesdienst, ihre Gegenwart war ein Segen. Überhaupt war sie eine sehr aktive Frau. Bei allen Aktivitäten war ihr die Küsterei aber besonders wichtig: „Die Kirche ist mir heilig.“
Heike hat ein großes Gottvertrauen gehabt. Das bleibt für mich vorbildlich. Als ich an ihrem Sarg stand, war ich zu benommen davon, dass sie nun fort war. Aber später, da kam der tröstliche Gedanke, dass sie bewusst zu Jesus Christus „Ja“ gesagt hat. Es ist ganz sicher, dass er sie erlöst. Wir werden uns einmal wiedersehen, mit allen, die Jesus lieb haben.
Allerdings hätten wir sie gerne noch länger bei uns gehabt. Aber das müssen wir Gott überlassen und ihm vertrauen, dass er es schon richtig macht, so wie es Heike getan hätte.

Pastor Johannes Pörksen


IN MEMORIAM
Gisela Konrad

*3.2.1921     † 16.2.2010

Dankbar erinnere ich mich zurück an Gisela Konrad. Sie war Mitglied der Bugenhagengemeinde Ellerbek und dort auch aktiv. Verbunden waren wir aber dadurch, dass Frau Konrad durch Jahre hindurch die Andachten im Magda-Theede-Haus auf dem Klavier begleitet hat. Es war nicht nur ihr Engagement rührend und wertvoll, am schönsten war die geistliche Gemeinschaft, die wir miteinander hatten. Ich freue mich darauf, sie vor dem Thron Gottes wiederzusehen. – In einem ihrer Gedichte, mit denen sie ihren Glauben ausgedrückt hat, heißt es unter dem Titel „Erntedank“:
Ja, Wunder der Schöpfung das Umfeld beschließt,
Gedanken füllen Herz und Gemüt,
Ernte: Gottesgabe im Festtagsglanz –
Weckruf zum Lobgesang mit tiefem Dank.

Pastor Johannes Pörksen


Die Andreasgemeinde denkt an

Hans Peter Nehren

* 12.11.1951     † 30.4.2010

Peter Nehren ist alter Wellingdorfer gewesen; aufgewachsen ist er in dem mittlerweile gesprengten Hochhaus in der Schönberger Straße. Herr Nehren hat die Verbindung nach Wellingdorf gehalten – er hat mit seiner Firma A&N viele Jahre lang unsere Heizungsanlagen gewartet. Dankbar erinnern wir uns an seine freundliche, unkomplizierte und hilfsbereite Art. Wir befehlen ihn in die Hände Gottes, unseres Vaters.

Für den Kirchenvorstand, Pastor Johannes Pörksen


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